Tipps & Anleitungen

Mit welchem Programm soll ich mein Konferenzposter erstellen?

Es gibt eine Vielzahl von geeigneten Programmen und Tools für die Erstellung von Konferenzpostern und Wissenschaftspostern. Welche es gibt und welches am besten zu dir passt, erfährst du hier.

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Zumindest wenn es um Grafikprogramme geht. Es gibt fast unendlich viele Tools und Software für die Gestaltung von Postern. Erstaunlicherweise erstellen viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihr Konferenzposter mit Microsoft Powerpoint, einem Programm, das für die Bildschirmpräsentation konzipiert ist, nicht für die Erstellung von Drucksachen. Wer gerne mit der Office-Palette arbeitet, weil er sich diese kennt, könnte Publisher in Erwägung ziehen.

 

Microsoft Publisher (als Alternative für Powerpoint)

Publisher ist relativ wenig bekannt. Für Personen, die aber gerne mit Word oder eben Powerpoint arbeiten, ist er eine gute Alternative, gerade für die Erstellung von grossformatigen Drucksachen. Für Drucksachen wurde Publisher nämlich gemacht. Die Bedienung ist ähnlich wie bei Word oder Powerpoint. Mit einem grossen Vorteil für die Gestaltung von Wissenschaftspostern: Publisher bietet die Möglichkeit, vordefinierte Führungslinien einzufügen und diese mit individuellen Hilfslinien zu ergänzen. Diese unterstützen die Erstellung eines harmonischen Layouts und bei der Ausrichtung der verschiedenen Text- und Bildelemente. Zudem bietet Publisher die Möglichkeit, die Druckdaten für den professionellen Druck zu exportieren.
Wenn du bereits mit Word oder Powerpoint arbeitest, durchsuche deinen Computer doch mal nach Publisher. Je nach Lizenz ist er Teil der Office-Suite.
Nicht gefunden? Kein Problem, es gibt (kostenlose) Alternativen.

 

Scribus

Scribus ist ein Open Source Desktop Publishing Programm, mit dem sich Broschüren, Flyer und auch Poster layouten lassen. Wenn man sich etwas darin vertieft, kommt eine Unmenge an nützlichen Funktionen zum Vorschein. Hilfslinien für verschiedene Layouts gehören hier zum Standard, ebenso einige Vorlagen. Verschiedenste Farbprofile lassen sich einrichten. Praktisch für Wissenschaftsposter ist auch die Silbentrennfunktion. Schön sind die einfache Anordnung von Texten rund um Formen oder Bildelemente oder der bereits integrierte Farbkreis, der eine harmonische Farbkombination unterstützt. Praktisch ist auch die Möglichkeit, Bézierkurven und Freihandlinien einzufügen. Hilfreich für den Druck des Konferenzposters ist die Exportfunktion, v.a. in das PDF-Format. Hier können viele Einstellungen für den perfekten Druck vorgenommen werden.
Wenn du vor allem mit Text und Pixelgrafiken arbeitest und du diese flexibel anordnen möchtest, dann ist Scribus ein gutes, professionelles Programm dafür. Es lässt sich auch mit dem Bildbearbeitungsprogramm Gimp verbinden.
Minuspunkte erhält es für die etwas altbackene Aufmachung. Auch könnte die Bedienung etwas intuitiver sein.


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